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Historie des Schnapsbrennens im Renchtal


Das Schnapsbrennen hat in der Ortenau eine lange Tradition. Schon 1726 erlaubte der damalige Bischof von Straßburg den Einwohnern und bäuerlichen Untertanen der Stadt Oberkirch das Brennen von Kirschen zum Eigengebrauch. Für die Landwirte war dies eine zusätzliche Verdienstquelle und verbesserte ihre wirtschaftliche Lage. Für die Klein- und Obstbrenner bedeutet dies  bis zum heutigen Zeitpunkt zusätzliche Einnahmen. Genauso wichtig ist jedoch das Brennen unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung und Offenhaltung der Kulturlandschaft zu sehen. Ebenfalls kann ein Zuviel an Obst sinnvoll verwertet werden. Für unsere Landschaft sind die malerisch aussehenden natur belassenen Streuobstwiesen sehr wichtig. Sie bieten vielen vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und auch Tierarten eine Heimat. Desweiteren können auf diese Art und Weise die vielfältigen, zum Teil inzwischen seltenen Obstsorten erhalten werden.  Die Früchte  der Streuobstbäume entsprechen in Bezug auf Aussehen und Lagerfähigkeit jedoch leider den heutigen Ansprüchen der Käufer nicht mehr und so können sie von den Kleinbrennern sinnvoll verwertet werden.

Um Schnaps zu brennen benötigt man ein so genanntes Brennrecht. Ein einmal erworbenes Brennrecht wird meist weiter vererbt und ebenfalls wird  die Kunst des Brennens vom Vater an den Sohn weitergegeben. Als Kleinbrenner darf man im Jahr 300 Liter reiner Alkohol – das entspricht 600 Liter Schnaps – herstellen.

Wir schätzen, dass schon seit fast 100 Jahren bei uns im Guckinsdorf gebrannt wird.